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Institut für Community Education (ICE)

Institut für Community Education (ICE)

Adresse Nassauische Straße 5
D-10717 Berlin
Leitung Angelika Krüger, Institutsdirektorin
Jochen Schell, Stellvertretender Institutsdirektor
Telefon +49 (0)30 / 25 74 17 25
E-Mail akrueger@zedat.fu-berlin.de
jochen.schell@yeppeurope.org
Homepage http://yeppeurope.org

 

Institut für Community Education (ICE)

 

Leitung

Angelika Krüger, Institutsdirektorin 

Jochen Schell, Stellvertretender Institutsdirektor

 

YEPP EUROPE Team

Jochen Schell, Leiter

Dr. Tetiana Katsbert, Stellvertretende Leiterin

Dr. Virginia Gallo Cobián, Finance Officer

Karla Asuncion S. Morales, Administration, Event & Communications Manager

Projektbezogene Freie Mitarbeiter*innen 

 

 

Konzeptionelle Orientierung und Arbeitsprofil

 

Von Community Education zum Empowerment-Konzept

 

Das Institut für Community Education ist eines der Gründungsinstitute der Internationalen Akademie Berlin (INA) gGmbH.

Konzeptionell eng verbunden mit dem Community Development Ansatz und dem Situationsansatz wurde im ICE zunächst die Arbeit des Community Education Centrums (CEC) für die Bundesrepublik Deutschland als auch des European Regional Office der International Community Education Association (ICEA) weitergeführt, die seit 1989 unter der Leitung von Angelika Krüger an der nationalen als auch internationalen Umsetzung von Community Education im schulischen Bereich mit dem Ziel einer Öffnung von Schule zur Community und dem Lernen anhand von Schlüsselthemen in realen Situationen in der Community (Community School-Konzept) arbeiteten.

 

Mit der Zielsetzung, einen signifikanten und nachhaltigen Beitrag zur Überwindung von Exklusion, zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe und aktiver Partizipation, gleichberechtigter und selbstbestimmter Gestaltung des individuellen als auch gemeinschaftlichen Lebens als fundamentalem demokratischen Prinzip und des Aufbaus einer aktiven Zivilgesellschaft und inklusiver Communities zu leisten, wurde am Institut Ende der 1990er Jahre damit begonnen, den lokalen, nationalen und internationalen Wirkungsbereich des Instituts mit einem innovativen ganzheitlichen Arbeitsansatz, einer stärkeren Fokussierung auf außerschulische Jugendarbeit und Gemeinwesen Entwicklung, der Einbeziehung von Ausgrenzung besonders betroffener Personengruppen, der Kooperation mit bewährten als auch neuen Partner*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und der Ausdehnung auf weitere europäische Länder qualitativ weiterzuentwickeln und quantitativ auszuweiten.

 

So wurde am Institut in Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Partner*innen – Vertreter*innen von Stiftungen und Praktiker*innen aus der Jugend- und Sozialarbeit - ein auf den Prinzipien des Empowerment-Konzeptes basierender Arbeitsansatz mit einer innovativen holistischen Veränderungsstrategie und theorie-gestützten Praxis entworfen, in der die verschiedenen Ansätze systematisch verknüpft wurden.

 

Empowerment wurde zum Schlüsselbegriff in der Theorie und Praxis der Arbeit des Instituts.  Im Rahmen des vom ICE mit-initiierten und durchgeführten Youth Empowerment Partnership Programme (YEPP) (2001-2011) wurde mit allen an diesem Programm Beteiligten das YEPP Empowerment-Konzept mit systematischen Handlungs- und Evaluierung Konzepten ausgearbeitet, erprobt, implementiert, wissenschaftlich begleitet, intern und extern evaluiert und auf der Basis von Erfahrungen und Lessons Learnt in verschiedenen europäischen Ländern kontinuierlich verbessert.

 

Empowerment – Begriff und Konzept

 

Empowerment ist ein breit diskutiertes Konzept in Sozialwissenschaften und den entsprechenden Praxisfeldern. Es wird überwiegend als ein Handlungskonzept in der sozialen Arbeit angesehen und zum Beispiel in innovativen Ansätzen der Sozialpädagogik und Jugendarbeit, in der Psychiatrie, in der Gesundheitsförderung und insbesondere in der fortschrittlichen internationalen Entwicklungsarbeit und -politik umgesetzt.

 

In der sozialen Arbeit werden unter Empowerment Prozesse, Strategien und Maßnahmen verstanden zur

  • Erhöhung von Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von

Menschen und den Communities, in denen sie leben

  • selbstverantwortlichen und selbstbestimmten Vertretung von

Bedarfen und Interessen

  • Überwindung von Macht- und Einflusslosigkeit
  • Erkämpfung und Wahrnehmung von Gestaltungsspielräumen und Ressourcen
  • Durchsetzung von sozialen Veränderungen
  • aktiven Bürgerschaftlichkeit und zum Aufbau einer starken Zivilgesellschaft.

 

Dem Empowerment-Konzept liegt ein Menschenbild zugrunde, in dem die von gesellschaftlicher Benachteiligung und Ausgrenzung Betroffenen selbst die potentiellen Akteure der Veränderung sind. Dies drückt Vertrauen in die Potentiale, Stärken und Kompetenzen der Betroffenen aus, an denen der Empowerment-Ansatz anknüpft, als auch eine normative Orientierung an Prinzipien der Autonomie, sozialen Gerechtigkeit und demokratischen Beteiligung. Mit diesem Ansatz wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen: von einer Defizitorientierung hin zur Ressourcenorientierung – von Paternalismus hin zu respektvoller Beziehung auf Augenhöhe.

 

Das komplexe Empowerment-Konzept umfasst Schlüsseldimensionen und Ebenen, die voneinander abhängig sind und als zentrale Elemente in einem ganzheitlichen Arbeitsansatz Berücksichtigung finden:

 

  • Individuelles/persönliches Empowerment: individuelles Vermögen
  • Soziales Empowerment: Stärke mit anderen zusammen, gemeinsames Handeln
  • Politisches Empowerment: Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen/active citizenship
  • Ökonomisches empowerment: Zugang zu Training, Ausbildung und bezahlter Arbeit; Ideen entwickeln – Initiative ergreifen, (Social) Entrepreneurship; Partizipation an Entscheidungen über Ressourcen
  • Rechtliches Empowerment: Kenntnisse über Gesetze und eigene Rechte (UN-Menschenrechtsonvention und Kinderrechtskonvention)
  • Kulturelles Empowerment: Kulturkompetenz, Identität und Diversity-Kompetenz, Gestaltung von kulturelle Definitionen und sozio-kulturelle Normen, die Diskriminierung verursachen bzw. fördern.

 

Empowerment ist Ziel und Prozess als auch durchgängiger „roter Faden“ in der Empowerment-Arbeit. Empowerment bezeichnet sowohl den Prozess des Selbst-empowerments als auch professionelle Unterstützung im Empowerment Prozess. Bei der Unterstützung geht es um Förderung solidarischer Formen der Selbsthilfe und Selbstorganisation (Hilfe zur Selbsthilfe) sowie der Erweiterung von Kapazitäten, Kompetenzen und Haltungen mit den Zielen der Selbstbestimmung, der sozialen Gerechtigkeit und der demokratischen Partizipation.

 

Arbeitsschwerpunkte des Instituts

 

Im Sinne des Empowerment-Ansatzes fokussiert das ICE auf Förderung der Partizipation von benachteiligten, von Exklusion bedrohten Bevölkerungsgruppen, insbesondere von Jugendlichen, und den Communities, in denen sie leben, an gesellschaftlichen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen, den Zugangs zu gesellschaftlichen Ressourcen, zu Ausbildung und Erwerbstätigkeit.

 

Zu den Arbeitsschwerpunkte zählen Förderung, Ermöglichung und Bereitstellung von:

  • nicht-formalen und formalen Lernangeboten (Capacity-building, Trainings, lebenslanges Lernen)
  • partizipativen Kapazitäten und Erfahrungen
  • Partizipation an Planungs- und Entscheidungsprozessen bei der Entwicklung und Umsetzung von gemeinschaftlichen, für die Community relevanten Zielen der Veränderung
  • Kompetenzen in den Bereichen Projektmanagement, Fundraising, Einkommen-generierende Aktivitäten, Entscheidungen über Ressourcen, Aufbau von formalen Strukturen (NGOs, Community Foundations etc.)
  • Erfahrung und Reflexion von Diversität und Inklusion
  • Auseinandersetzung mit und Bewältigung von gesellschaftlich relevanten lokalen, nationalen und globalen Herausforderungen
  • interdisziplinäre und sektorübergreifende Kooperation und Partnerschaft.

 

Zur weiteren Information:

  • Poster, C. and Krüger, A. (Editors) (1990): Community Education in the Western World. Routledge, London and New York
  • Rodenberg, B. and Wichterich, Ch. (1999): Empowerment: A study of women’s projects abroad. Heinrich-Böll Foundation, Berlin
  • Evans, P. and Krüger, A. (2012): Youth and Community Empowerment in Europe – International perspectives. The Policy Press, University of Bristol, UK
  • Morales, K.A.S., Krüger, A., Schell, J., Katsbert, T., Lostia, A (2020): 20 years of youth and community empowerment across Europe. Concept, development, impact. YEPP EUROPE, ICE/INAgGmbH Berlin

 

Aktivitäten

 

Youth Empowerment Partnership Programme (YEPP) (2001-2011) 

http://yeppeurope.org/history/

 

Das von Angelika Krüger mit-initiierte und in Zusammenarbeit mit dem YEPP Programme Team geleitete Youth Empowerment Partnership Programme (YEPP) war eine Initiative einer Gruppe europäischer und US-amerikanischer Stiftungen, die in Partnerschaft mit dem ICE/INAgGmbH, dem European Foundation Centre (EFC) und dem Centre for Educational Research and Innovation (CERI) der OECD und in der Trägerschaft des Network of European Foundations for Innovation (NEF) ihre professionellen als auch finanziellen Ressourcen zusammen gebracht haben, um Synergien aufzubauen für die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung eines multi-dimensionalen, innovativen und nachhaltigen Ansatzes zur Überwindung von sozialer Exklusion von benachteiligten jungen Menschen und marginalisierten Communities.

 

Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Vision einer gerechten, gleichberechtigten und nachhaltigen inklusiven Gesellschaft einigten sich die Partner*innen auf die längerfristige Mission, gemeinsam mit benachteiligten, von Exklusion bedrohten Kindern und Jugendlichen und den Communities, in denen sie leben, und engagierten Praktiker*innen und Stakeholder vor Ort einen auf den Prinzipien des Empowerment-Konzeptes basierenden Arbeitsansatz mit einer innovativen holistischen und nachhaltigen Veränderungsstrategie und theorie-gestützten Praxis zu entwickeln, in Communities in mehreren europäischen Ländern umzusetzen, das Erreichen der Programmziele kontinuierlich zu evaluieren und den Arbeitsansatz weiterzuentwickeln.

 

Es wurde eine gemeinsame inhaltliche Basis - Common Ground - als auch ein gemeinsamer  Arbeitsansatz, das YEPP Empowerment-Konzept, entwickelt. (http://yeppeurope.org/yepp-approach/ )

 

Die Beteiligten einigten sich auf gemeinsame übergreifenden Programmziele: Youth Empowerment verknüpft mit Community Empowerment und Active Citizenship, Partnerschaft, Advocacy und Lernen.

 

Die gemeinsam erarbeitete Veränderungsstrategie – das YEPP Concept of Change – umfasste den Aufbau einer lokalen Infrastruktur mit einer YEPP Local Support Group, in der sich motivierte, am Prozess beteiligte lokale Stakeholder, vor allen Dingen junge Menschen, organisierten und sich, unterstützt durch ein professionelles YEPP Local Team (Local Coordinator und Evaluation Facilitator/Local Researcher), in einem systematischen strategischen Planungs- und Umsetzungsprozess, einem kontinuierlichen Prozess von Analyse, Aktion, Reflexion und Weiterentwicklung, dem YEPP Cycle of Change, engagierten, um die angestrebten und vereinbarten Prozesse und Veränderungen zu erreichen.

 

Außerdem einigten sich alle Beteiligten auf Schlüsselmerkmale und -aktivitäten des Programms, die gleichzeitig als Richtlinien - YEPP Key Features & Guiding Principles - und „roter Faden“ für die Arbeit und das individuelle und kollektive Verhalten formuliert wurden.

 

Für die Umsetzung wurde ein holistischer, integrierter multi-level Ansatz entwickelt, in dem lokale, regionale und nationale mit internationalen Aktivitäten, (Peer-)Lernmöglichkeiten und Erfahrungen verknüpft und die Arbeit und Expertise von Partner*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und europäischen Ländern im YEPP Community Network, das vom YEPP Programme Team koordiniert und moderiert wurde, produktiv vernetzt und Synergien hergestellt wurden.

 

Junge Menschen wurden in enger Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern ihrer Communities zu Protagonisten sozial gerechter Veränderungen in ihren Lebenssituationen und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung von Exklusion auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie zum Aufbau eines sozialen Europas.

 

Letztendlich wurde das YEPP Concept of Change in 18 YEPP Local Sites in 8 europäischen Ländern mit nachhaltigem Erfolg umgesetzt. Beteiligt waren Communities mit unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen und Problemen, sozialen und politischen Systemen und Kulturen, und in unterschiedlicher Formen von Benachteiligung und Risiken der Exklusion betroffen: vom ländlichen Finnland zur Innenstadt von Dublin, von benachteiligten Bezirken in Antwerpen in Belgien und Warschau in Polen, von den Grenzstädten Görlitz/Zgorzelec in Deutschland/Polen, vom Nachkriegs-Tuzla in Bosnien und Herzegowina zur ländlichen Ostslowakei, von der Innenstadt von Turin zu ländlichen als auch touristischen Gebieten Italiens. 

 

Am Ende des Programms gehörten zum YEPP Community Network neben den 18 YEPP Local Sites, L‘Associacione YEPP Italia und mehrere Jugendorganisationen in Italien, Tuzla Community Foundation in Bosnien und Herzegowina und eine Reihe internationaler Partner*innen, darunter 10 europäische und US-amerikanische Stiftungen, OECD/CERI und das Network of European Foundations for Innovation (NEF).

 

In einem breiten Konsultationsprozess, an dem alle am Programm beteiligten Personengruppen vertreten und beteiligt waren, wurde ein Plan für die Zukunft von YEPP nach 2011 entwickelt.  Basierend auf den positiven Ergebnissen der internen und externen Evaluation des YEPP-Programms und dem großen Interesse und der übereinstimmenden Intention der überwiegenden Mehrheit der YEPP Local Sites und der internationalen Partner*innen wurde entschieden, weiterhin mit dem YEPP Empowerment-Ansatz auf lokaler und internationaler Ebene zusammenzuarbeiten. Es wurden verschiedene mögliche Organisationsformen diskutiert.

 

Zur weiteren Information:

  • Evans, P. and Krüger, A. (2012): Youth and Community Empowerment in Europe – International perspectives. The Policy Press, University of Bristol, UK
  • Morales, K.A.S., Krüger, A., Schell, J., Katsbert, T., Lostia, A (2020): 20 years of youth and community empowerment across Europe. Concept, development, impact. YEPP EUROPE, ICE/INAgGmbH Berlin
  • YEPP Italia, Compagnia di San Paolo (2019): 15 Anni di YEPP in Italia. Uno studio.

 

YEPP EUROPE

www.yeppeurope.org

 

Auf der Basis der Ergebnisse des vorangegangenen Konsultationsprozesses wurde im Januar 2012 am ICE das YEPP International Resource Centre (YEPP IRC) gegründet, das seitdem sehr erfolgreich in der Trägerschaft von INAgGmbH/ICE arbeitet. Im November 2017 wurde das YEPP IRC in YEPP EUROPE umbenannt.

 

YEPP EUROPE ist eine internationale Unterstützungsagentur für Youth und Community Empowerment, deren Fokus auf der Förderung benachteiligter, marginalisierter Jugendlicher und Communities liegt. YEPP EUROPE arbeitet auf der Basis der Werte, übergreifenden Ziele und Prinzipien des YEPP Empowerment-Konzeptes und Arbeitsansatzes.

 

Zu den Aufgaben von YEPP EUROPE gehört es u.a.,   

 

  • Communities darin zu unterstützen, mit dem YEPP-Ansatz und den entsprechenden Methoden zu arbeiten;
  • das YEPP Concept of Change der aktiven Jugendbeteiligung und trans-sektoralen Partnerschaft weiterzuentwickeln und in einer wachsenden Anzahl von Communities in verschiedenen europäischen Ländern zu implementieren, zu evaluieren und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Entwicklungen und Herausforderungen kontinuierlich zu aktualisieren und weiterzuentwickeln;
  • sich für die Umsetzung und Verstetigung von Youth und Community Empowerment in bildungspolitischen Programmen und Plänen sowie entsprechender Praxis im öffentlichen als auch im zivilgesellschaftlichen Sektor einzusetzen;
  • die Mitglieder des YEPP Community Network durch Bildungs- und Weiterbildungsangebote und neue Projektinitiativen mit entsprechenden Lernmaterialien (online und offline) zu unterstützen und wissenschaftlich zu begleiten, um die Ziele Youth und Community Empowerment lokal als auch international zu fördern und zu verstetigen;
  • die lokalen Stakeholder, insbesondere junge Menschen darin zu unterstützen, die Situation in ihrer Community zum Wohle jedes Einzelnen und der gesamten Community zu verbessern und gemeinsam erarbeitete nachhaltige Veränderungen zu erreichen. 

 

Die strategischen Ziele von YEPP EUROPE sind Youth und Community Empowerment, Lernen und Capacity-building, Policy Impact, Expansion und Nachhaltigkeit.

 

Zu den Arbeitsschwerpunkten zählen Bereitstellung von Services, nicht-formale Lernangebote, Training und Coaching online als auch offline, Advocacy, internationales Networking, Aufbau von Sektor- und Grenzübergreifenden Partnerschaften und Dissemination, Fundraising und Einkommen-generierende Initiativen, Koordination und Management, Event- und Kommunikationsmanagement (Social Media). 

 

In den letzten Jahren gelang es, durch die inhaltliche Konzipierung, erfolgreiche Beantragung und Durchführung von mehreren, mit europäischen Mitteln ko-finanzierten, internationalen Projekten zu Jugend- und Community-relevanten Themenschwerpunkten den Wirkungsbereich von YEPP EUROPE in Bezug auf junge Menschen, Communities und internationale Partner*innen sowohl qualitativ als auch quantitativ signifikant zu erweitern und weiterzuentwickeln.

 

In qualitativer Hinsicht wurde das Engagement in Bezug auf aktuelle soziale Herausforderungen und Bedarfe in Europa in thematischen Schwerpunkten und entsprechenden Projekten ausgebaut. YEPP EUROPE konnte sich insbesondere als Anwalt für Chancengleichheit und Inklusion von benachteiligten jungen Menschen, unter Einbeziehung von Migranten und Flüchtlinge sowie Menschen mit Behinderungen positionieren. Es wurden fortlaufend Capacity-building-Angebote entwickelt und bereitgestellt, online und offline Lösungen entwickelt und Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen und entsprechenden Peer-Lernmöglichkeiten innerhalb des YEPP Community Network ermöglicht und moderiert.

Bereits im Jahr 2019 wurde das YEPP Community Network auf 38 aktive Mitglieder (21 YEPP Local Sites und 17 Projektpartner*innen von denen 5 nationale oder internationale Netzwerke sind) in 16 europäischen Ländern mit 106 direkt involvierten Communities erweitert.

 

Projektbeispiele

 

  • “Dream Machine” – Partnerships and Youth Initiatives for Community Development” (March 2014 to October 2015) http://yeppeurope.org/dream-machine/
  • „Build Your Future – Entrepreneurship Programme for Young People“ (2015-2017) (http://www.buildyourfutureproject.eu/ )
  • „People Places Partnerships – From Youth Initiatives to Sustainable Community Hubs“ (2016 - 2018) (peopleplacespartnerships.org )
  • “Welcomeship! Building inclusive communities through community-based entrepreneurship” (2018-2020) (welcomeship.org )
  • Fake OFF! Fostering Adolescents’ Knowledge and Empowerment in Outsmarting Fake Facts“ (2018-2020) (fake-off.eu )
  • “INCLUSION! Actions Across Boundaries” (2019-2021) (projectinclusion.eu )
  • „Support for Policy Reform Civil Society Cooperation in the field of Youth“ (2020-2021)
  • „Community Challengers – Towards sustainable & climate-smart communities through Arts & Entrepreneurship“ (Antrag Anfang Mai 2020 gestellt, tbc)
  • In Planung: „Songs for Rights“ (http://yeppeurope.org/songs-for-rights/ )

 

Die in diesen Projekten entwickelten Lern- und Trainingsmaterialien stehen in Online-Versionen und meist übersetzt in verschiedene europäische Sprachen frei zur Verfügung.

 

Zur weiteren Information

  • Morales, K.A.S., Krüger, A., Schell, J., Katsbert, T., Lostia, A. (2020): 20 years of youth and community empowerment across Europe. Concept, development, impact. YEPP EUROPE, ICE/INAgGmbH Berlin

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