ICE

In­stitut für
Com­munity Education

ADRESSE

Nas­sauische Straße 5
10717 Berlin

Leitung

An­gelika Krüger (In­sti­tuts­di­rek­torin)
Jochen Schell (Stellv. Institutsdirektor)

Te­lefon

+49 (0)30 2574125

Kon­zep­tio­nelle Ori­en­tierung und Arbeitsprofil 

Über das ICE

Von Com­munity Edu­cation zum Empowerment-Konzept

Das In­stitut für Com­munity Edu­cation ist eines der Grün­dungs­in­stitute der In­ter­na­tio­nalen Aka­demie Berlin gGmbH (INA). Kon­zep­tionell eng ver­bunden mit dem Com­munity De­ve­lo­pment Ansatz und dem Si­tua­ti­ons­ansatz wurde im ICE zu­nächst die Arbeit des Com­munity Edu­cation Cen­trums (CEC) für die Bun­des­re­publik Deutschland als auch des Eu­ropean Re­gional Office der In­ter­na­tional Com­munity Edu­cation As­so­ciation (ICEA) wei­ter­ge­führt, die seit 1989 unter der Leitung von An­gelika Krüger sowohl an der na­tio­nalen als auch in­ter­na­tio­nalen Um­setzung von Com­munity Edu­cation im schu­li­schen Be­reich mit dem Ziel einer Öffnung von Schule zur Com­munity und dem Lernen anhand von Schlüs­sel­themen in realen Si­tua­tionen in der Com­munity (Com­munity School-Konzept) arbeiten. 

Mit der Ziel­setzung, einen si­gni­fi­kanten und nach­hal­tigen Beitrag zur Über­windung von Ex­klusion, zur För­derung ge­sell­schaft­licher Teilhabe und ak­tiver Par­ti­zi­pation, gleich­be­rech­tigter und selbst­be­stimmter Ge­staltung des in­di­vi­du­ellen als auch ge­mein­schaft­lichen Lebens als fun­da­men­talem de­mo­kra­ti­schen Prinzip und des Aufbaus einer ak­tiven Zi­vil­ge­sell­schaft und in­klu­siver Com­mu­nities zu leisten, wurde am In­stitut Ende der 1990er Jahre damit be­gonnen, den lo­kalen, na­tio­nalen und in­ter­na­tio­nalen Wir­kungs­be­reich des In­stituts mit einem in­no­va­tiven ganz­heit­lichen Ar­beits­ansatz, einer stär­keren Fo­kus­sierung auf au­ßer­schu­lische Ju­gend­arbeit und Ent­wicklung des Ge­mein­wesens, der Ein­be­ziehung von Aus­grenzung be­sonders be­trof­fener Per­so­nen­gruppen, der Ko­ope­ration mit be­währten als auch neuen Partner:innen aus ver­schie­denen ge­sell­schaft­lichen Be­reichen und der Aus­dehnung auf weitere eu­ro­päische Länder qua­li­tativ wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und quan­ti­tativ auszuweiten.

So wurde am In­stitut in Zu­sam­men­arbeit mit ver­schie­denen in­ter­na­tio­nalen Partner:innen – Vertreter:innen von Stif­tungen und Praktiker:innen aus der Jugend- und So­zi­al­arbeit – ein auf den Prin­zipien des Em­powerment-Kon­zeptes ba­sie­render Ar­beits­ansatz mit einer in­no­va­tiven ho­lis­ti­schen Ver­än­de­rungs­stra­tegie und theorie-ge­stützten Praxis ent­worfen, in der die ver­schie­denen An­sätze sys­te­ma­tisch ver­knüpft wurden.

Em­powerment wurde zum Schlüs­sel­be­griff in der Theorie und Praxis der Arbeit des In­stituts. Im Rahmen des vom ICE mit­in­iti­ierten und durch­ge­führten Youth Em­powerment Part­nership Pro­gramme (YEPP) (2001 – 2011) wurde mit allen an diesem Pro­gramm Be­tei­ligten das YEPP Em­powerment-Konzept mit sys­te­ma­ti­schen Hand­lungs- und Eva­lu­ie­rungs­kon­zepten aus­ge­ar­beitet, er­probt, im­ple­men­tiert, wis­sen­schaftlich be­gleitet, intern und extern eva­luiert und auf der Basis von Er­fah­rungen und Lessons Learnt in ver­schie­denen eu­ro­päi­schen Ländern kon­ti­nu­ierlich verbessert.

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Jahre YEPP Europe und YEPP Com­munity Network 
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be­tei­ligte eu­ro­päische Länder
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direkt an Ak­ti­vi­täten be­tei­ligte Bürger:innen und Com­mu­nities in den letzten zwei Jahren

Vision einer ge­rechten, gleich­be­rech­tigten und nach­hal­tigen in­klu­siven Gesellschaft 

Em­powerment – Be­griff und Konzept

Em­powerment ist ein breit dis­ku­tiertes Konzept in So­zi­al­wis­sen­schaften und den ent­spre­chenden Pra­xis­feldern. Es wird über­wiegend als ein Hand­lungs­konzept in der so­zialen Arbeit an­ge­sehen und zum Bei­spiel in in­no­va­tiven An­sätzen der So­zi­al­päd­agogik und Ju­gend­arbeit, in der Psych­iatrie, in der Ge­sund­heits­för­derung und ins­be­sondere in der fort­schritt­lichen in­ter­na­tio­nalen Ent­wick­lungs­arbeit und ‑po­litik umgesetzt.

In der so­zialen Arbeit werden unter Em­powerment Pro­zesse, Stra­tegien und Maß­nahmen ver­standen zur

  • Er­höhung von Au­to­nomie und Selbst­be­stimmung im Leben von Men­schen und den Com­mu­nities, in denen sie leben
  • selbst­ver­ant­wort­lichen und selbst­be­stimmten Ver­tretung von Be­darfen und Interessen
  • Über­windung von Macht- und Einflusslosigkeit
  • Er­kämpfung und Wahr­nehmung von Ge­stal­tungs­spiel­räumen und Ressourcen
  • Durch­setzung von so­zialen Veränderungen
  • ak­tiven Bürgerschaftlichkeit und zum Aufbau einer starken Zivilgesellschaft.

Dem Em­powerment-Konzept liegt ein Men­schenbild zu­grunde, in dem die von ge­sell­schaft­licher Be­nach­tei­ligung und Aus­grenzung Be­trof­fenen selbst die po­ten­ti­ellen Ak­teure der Ver­än­derung sind. Dies drückt sowohl Ver­trauen in die Po­ten­tiale, Stärken und Kom­pe­tenzen der Be­trof­fenen aus, an denen der Em­powerment-Ansatz an­knüpft, als auch eine nor­mative Ori­en­tierung an Prin­zipien der Au­to­nomie, so­zialen Ge­rech­tigkeit und de­mo­kra­ti­schen Be­tei­ligung. Mit diesem Ansatz wurde ein Pa­ra­dig­men­wechsel voll­zogen: von einer De­fi­zit­ori­en­tierung hin zur Res­sour­cen­ori­en­tierung – von Pa­ter­na­lismus hin zu re­spekt­voller Be­ziehung auf Augenhöhe.

Das kom­plexe Em­powerment-Konzept um­fasst Schlüs­sel­di­men­sionen und Ebenen, die von­ein­ander ab­hängig sind und als zen­trale Ele­mente in einem ganz­heit­lichen Ar­beits­ansatz Be­rück­sich­tigung finden:

  • Individuelles/​persönliches Em­powerment: in­di­vi­du­elles Vermögen
  • So­ziales Em­powerment: Stärke mit an­deren zu­sammen, ge­mein­sames Handeln
  • Po­li­ti­sches Em­powerment: Teilhabe an ge­sell­schaft­lichen Entscheidungsprozessen/​active citizenship
  • Öko­no­mi­sches Em­powerment: Zugang zu Training, Aus­bildung und be­zahlter Arbeit; Ideen ent­wi­ckeln – In­itiative er­greifen, (Social) En­tre­pre­neurship; Par­ti­zi­pation an Ent­schei­dungen über Ressourcen
  • Recht­liches Em­powerment: Kennt­nisse über Ge­setze und eigene Rechte (UN‑Menschenrechtskonvention und Kinderrechtskonvention)
  • Kul­tu­relles Em­powerment: Kul­tur­kom­petenz, Iden­tität und Di­versity-Kom­petenz, Ge­staltung von kul­tu­rellen De­fi­ni­tionen und sozio-kul­tu­relle Normen, die Dis­kri­mi­nierung ver­ur­sachen bzw. fördern.

Em­powerment ist sowohl Ziel und Prozess als auch durch­gän­giger „roter Faden“ in der Em­powerment-Arbeit. Em­powerment be­zeichnet sowohl den Prozess des Selbstem­power­ments als auch pro­fes­sio­nelle Un­ter­stützung im Em­powerment-Prozess. Bei der Un­ter­stützung geht es um För­derung so­li­da­ri­scher Formen der Selbst­hilfe und Selbst­or­ga­ni­sation (Hilfe zur Selbst­hilfe) sowie der Er­wei­terung von Ka­pa­zi­täten, Kom­pe­tenzen und Hal­tungen mit den Zielen der Selbst­be­stimmung, der so­zialen Ge­rech­tigkeit und der de­mo­kra­ti­schen Partizipation.

Ar­beits­schwer­punkte des Instituts

Im Sinne des Em­powerment-An­satzes fo­kus­siert das ICE auf För­derung der Par­ti­zi­pation von be­nach­tei­ligten, von Ex­klusion be­drohten Be­völ­ke­rungs­gruppen, ins­be­sondere von Ju­gend­lichen und den Com­mu­nities, in denen sie leben, an ge­sell­schaft­lichen Ent­schei­dungs- und Ge­stal­tungs­pro­zessen, den Zu­gangs zu ge­sell­schaft­lichen Res­sourcen, zu Aus­bildung und Erwerbstätigkeit.

Zu den Ar­beits­schwer­punkten zählen För­derung, Er­mög­li­chung und Be­reit­stellung von:

  • nicht-for­malen und for­malen Lern­an­ge­boten (Ca­pacity-building, Trai­nings, le­bens­langes Lernen)
  • par­ti­zi­pa­tiven Ka­pa­zi­täten und Erfahrungen
  • Par­ti­zi­pation an Pla­nungs- und Ent­schei­dungs­pro­zessen bei der Ent­wicklung und Um­setzung von ge­mein­schaft­lichen, für die Com­munity re­le­vanten Zielen der Veränderung
  • Kom­pe­tenzen in den Be­reichen Pro­jekt­ma­nagement, Fund­raising, Ein­kommen-ge­ne­rie­rende Ak­ti­vi­täten, Ent­schei­dungen über Res­sourcen, Aufbau von for­malen Struk­turen (NGOs, Com­munity Foun­da­tions etc.)
  • Er­fahrung und Re­flexion von Di­ver­sität und Inklusion
  • Aus­ein­an­der­setzung mit und Be­wäl­tigung von ge­sell­schaftlich re­le­vanten lo­kalen, na­tio­nalen und glo­balen Herausforderungen
  • in­ter­dis­zi­pli­närer und sek­tor­über­grei­fender Ko­ope­ration und Partnerschaft.

Zur wei­teren Information:

  • Poster, C. and Krüger, A. (Editors) (1990): Com­munity Edu­cation in the Western World. Rout­ledge, London and New York
  • Ro­denberg, B. and Wich­terich, Ch. (1999): Em­powerment: A study of women’s pro­jects abroad. Heinrich-Böll Foun­dation, Berlin
  • Evans, P. and Krüger, A. (2012): Youth and Com­munity Em­powerment in Europe – In­ter­na­tional per­spec­tives. The Policy Press, Uni­versity of Bristol, UK
  • Mo­rales, K.A.S., Krüger, A., Schell, J., Katsbert, T., Lostia, A (2020): 20 years of youth and com­munity em­powerment across Europe. Concept, de­ve­lo­pment, impact. YEPP EUROPE, ICE/INA gGmbH Berlin

YEPP EUROPE

Auf der Basis der Er­geb­nisse des vor­an­ge­gan­genen Kon­sul­ta­ti­ons­pro­zesses wurde im Januar 2012 am ICE das YEPP In­ter­na­tional Res­source Centre (YEPP IRC) ge­gründet, das seitdem sehr er­folg­reich in der Trä­ger­schaft von INA gGmbH/​ICE ar­beitet. Im No­vember 2017 wurde das YEPP IRC in YEPP EUROPE um­be­nannt.

YEPP EUROPE ist eine in­ter­na­tionale Un­ter­stüt­zungs­agentur für Youth und Com­munity Em­powerment, deren Fokus auf der För­derung be­nach­tei­ligter, mar­gi­na­li­sierter Ju­gend­licher und Com­mu­nities liegt. YEPP EUROPE ar­beitet auf der Basis der Werte, über­grei­fenden Ziele und Prin­zipien des YEPP Em­powerment-Kon­zeptes und Arbeitsansatzes. 

YEPP EUROPE Team

Jochen Schell, Leiter
Dr. Te­tiana Katsbert, Stell­ver­tre­tende Lei­terin
Dr. Vir­ginia Gallo Cobián, Fi­nance Of­ficer
Karla Asuncion S. Mo­rales, Ad­mi­nis­tration, Event & Com­mu­ni­ca­tions Ma­nager
Pro­jekt­be­zogene Freie Mitarbeiter:innen

Ar­beits­schwer­punkte des Instituts

Zu den Auf­gaben von YEPP EUROPE gehört es u. a.

  • Com­mu­nities darin zu un­ter­stützen, mit dem YEPP-Ansatz und den ent­spre­chenden Me­thoden zu arbeiten;
  • das YEPP Concept of Change der ak­tiven Ju­gend­be­tei­ligung und trans-sek­to­ralen Part­ner­schaft wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und in einer wach­senden Anzahl von Com­mu­nities in ver­schie­denen eu­ro­päi­schen Ländern zu im­ple­men­tieren, zu eva­lu­ieren und unter Be­rück­sich­tigung ge­sell­schaft­licher Ent­wick­lungen und Her­aus­for­de­rungen kon­ti­nu­ierlich zu ak­tua­li­sieren und weiterzuentwickeln;
  • sich für die Um­setzung und Ver­ste­tigung von Youth und Com­munity Em­powerment in bil­dungs­po­li­ti­schen Pro­grammen und Plänen sowie ent­spre­chender Praxis sowohl im öf­fent­lichen als auch im zi­vil­ge­sell­schaft­lichen Sektor einzusetzen;
  • die Mit­glieder des YEPP Com­munity Network durch Bil­dungs- und Wei­ter­bil­dungs­an­gebote und neue Pro­jekt­in­itia­tiven mit ent­spre­chenden Lern­ma­te­rialien (online und offline) zu un­ter­stützen und wis­sen­schaftlich zu be­gleiten, um die Ziele Youth und Com­munity Em­powerment sowohl lokal als auch in­ter­na­tional zu fördern und zu verstetigen;
  • die lo­kalen Sta­ke­holder, ins­be­sondere junge Men­schen darin zu un­ter­stützen, die Si­tuation in ihrer Com­munity zum Wohle jedes Ein­zelnen und der ge­samten Com­munity zu ver­bessern und ge­meinsam er­ar­beitete nach­haltige Ver­än­de­rungen zu erreichen.

Stra­te­gische Ziele

Die stra­te­gi­schen Ziele von YEPP EUROPE sind Youth und Com­munity Em­powerment, Lernen und Ca­pacity-building, Policy Impact, Ex­pansion und Nachhaltigkeit.

Zu den Ar­beits­schwer­punkten zählen Be­reit­stellung von Ser­vices, nicht-formale Lern­an­gebote, Training und Coa­ching sowohl online als auch offline, Ad­vocacy, in­ter­na­tio­nales Net­working, Aufbau von Sektor- und grenz­über­grei­fenden Part­ner­schaften und Dis­se­mi­nation, Fund­raising und Ein­kommen-ge­ne­rie­rende In­itia­tiven, Ko­or­di­nation und Ma­nagement, Event- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­nagement (Social Media). 

In den letzten Jahren gelang es, durch die in­halt­liche Kon­zi­pierung, er­folg­reiche Be­an­tragung und Durch­führung von meh­reren, mit eu­ro­päi­schen Mitteln ko­fi­nan­zierten, in­ter­na­tio­nalen Pro­jekten zu Jugend- und Com­munity-re­le­vanten The­men­schwer­punkten den Wir­kungs­be­reich von YEPP EUROPE in Bezug auf junge Men­schen, Com­mu­nities und in­ter­na­tionale Partner:innen sowohl qua­li­tativ als auch quan­ti­tativ si­gni­fikant zu er­weitern und weiterzuentwickeln.

In qua­li­ta­tiver Hin­sicht wurde das En­ga­gement in Bezug auf ak­tuelle so­ziale Her­aus­for­de­rungen und Be­darfe in Europa in the­ma­ti­schen Schwer­punkten und ent­spre­chenden Pro­jekten aus­gebaut. YEPP EUROPE konnte sich ins­be­sondere als Anwalt für Chan­cen­gleichheit und In­klusion von be­nach­tei­ligten jungen Men­schen unter Ein­be­ziehung von Mi­granten und Flücht­lingen sowie Men­schen mit Be­hin­de­rungen po­si­tio­nieren. Es wurden fort­laufend Ca­pacity-building-An­gebote ent­wi­ckelt und be­reit­ge­stellt, online und offline Lö­sungen ent­wi­ckelt und Aus­tausch von Er­fah­rungen und Best-Practice-Bei­spielen und ent­spre­chenden Peer-Lern­mög­lich­keiten in­nerhalb des YEPP Com­munity Network er­mög­licht und moderiert.

Be­reits im Jahr 2019 wurde das YEPP Com­munity Network auf 38 aktive Mit­glieder (21 YEPP Local Sites und 17 Projektpartner:innen, von denen 5 na­tionale oder in­ter­na­tionale Netz­werke sind) in 16 eu­ro­päi­schen Ländern mit 106 direkt in­vol­vierten Com­mu­nities erweitert.

Pro­jekt­bei­spiele

Die in diesen Pro­jekten ent­wi­ckelten Lern- und Trai­nings­ma­te­rialien stehen in Online-Ver­sionen und meist über­setzt in ver­schiedene eu­ro­päische Sprachen frei zur Verfügung.

Zur wei­teren Information

  • Mo­rales, K. A. S., Krüger, A., Schell, J., Katsbert, T., Lostia, A. (2020): 20 years of youth and com­munity em­powerment across Europe. Concept, de­ve­lo­pment, impact. YEPP EUROPE, ICE/INA gGmbH Berlin