IPI

In­stitut für
Pro­jekt­ma­nagement und In­no­vation (IPI)

ADRESSE

Erich-Stein­furth-Str. 7
10243 Berlin

Leitung

Monika Lentz

Te­lefon

+49 (0)30 57701098–0

Ar­beitsfeld

Über das IPI

Das In­stitut für Pro­jekt­ma­nagement und In­no­vation (IPI) richtet sich an Akteur:innen mit in­no­va­tiven Vor­haben ge­sell­schaft­licher Wirkung, die für den Zugang zu öf­fent­lichen oder wei­teren För­der­mitteln eine or­ga­ni­sa­to­rische und ad­mi­nis­trative Struktur be­nö­tigen, über die sie selbst noch nicht ver­fügen.
Vor­aus­setzung für eine An­trag­stellung ist stets die in­halt­liche Pass­fä­higkeit des Vor­habens zur je­wei­ligen Aus­schreibung sowie zu den Zielen und dem Sat­zungs­zweck der INA gGmbH. Aus­schlag­gebend für eine För­derung ist der er­folg­reiche Zu­schlag im För­der­ver­fahren. Im Falle einer Be­wil­ligung ob­liegt die in­halt­liche Durch­führung des Pro­jekt­vor­habens dem je­wei­ligen Pro­jektteam und die Um­setzung er­folgt in­nerhalb der Struk­turen der INA gGmbH. Die or­ga­ni­sa­to­rische und ad­mi­nis­trative Durch­führung des Pro­jekts kann – in Ab­stimmung und im Rahmen der be­wil­ligten Pro­jekt­mittel – durch das IPI über­nommen werden: Sie um­fasst, sofern ent­spre­chend vor­ge­sehen, auch Controlling‑, Do­ku­men­ta­tions- und weitere ad­mi­nis­trative Aufgaben.

Pro­jekt­felder

Das IPI ar­beitet vor­rangig in Pro­jekt­kon­texten, in denen ge­sell­schaft­liche Re­levanz, In­no­va­ti­ons­gehalt und För­der­fä­higkeit zu­sam­men­kommen. Un­ter­stützt werden Vor­haben, die in­haltlich be­reits ent­wi­ckelt sind und über die Struktur der INA gGmbH um­ge­setzt werden können.
Im Fokus stehen ins­be­sondere Pro­jekte aus fol­genden Bereichen:

  • So­ziale und ge­sell­schaft­liche In­no­vation:
    Vor­haben, die neue An­sätze für ge­sell­schaft­liche Fra­ge­stel­lungen ent­wi­ckeln und auf struk­tu­relle oder sys­te­mische Ver­än­de­rungen zielen
  • In­ter­na­tio­naler Aus­tausch, De­mo­kra­tie­för­derung und ge­sell­schaft­licher Dialog:
    Pro­jekte, die in­ter­na­tio­nalen Wis­sens­transfer, Teilhabe, de­mo­kra­tische Kom­pe­tenzen, Aus­tausch­formate oder zi­vil­ge­sell­schaft­liches En­ga­gement stärken
  • Bildung und For­schung:
    Vor­haben an der Schnitt­stelle von Bildung, For­schung und Praxis, die auf Wis­sens­zu­wachs, Kom­pe­tenz­aufbau oder den Transfer von For­schungs­er­geb­nissen in ge­sell­schaft­liche An­wendung zielen
  • Ge­sundheit und Wohl­be­finden:
    Kon­zepte zur Ver­bes­serung von Ver­sorgung, Prä­vention oder Le­bens­qua­lität, ins­be­sondere durch in­no­vative, nied­rig­schwellige oder tech­no­lo­gie­ge­stützte Ansätze
  • Nach­hal­tigkeit und Umwelt:
    Pro­jekte zu nach­hal­tiger Ent­wicklung, Um­welt­tech­no­logien, Res­sour­cen­schonung sowie öko­lo­gi­schen Transformationsprozessen
  • Tech­no­logie- und KI ge­stützte An­wen­dungen mit ge­sell­schaft­lichem Bezug:
    Di­gitale und tech­no­lo­gische Lö­sungen, die so­ziale, öko­lo­gische oder ge­mein­wohl­ori­en­tierte Ziele verfolgen

Wir schaffen die struk­tu­rellen Vor­aus­set­zungen, damit gute Ideen ge­sell­schaft­liche Wirkung ent­falten können.

Ziel­gruppen

Das IPI richtet sich ins­be­sondere an:

  • Vi­sionäre Projektinitiator:innen und Ein­zel­per­sonen mit ge­mein­wohl­ori­en­tierten Projektideen 
  • In­itia­tiven, Kol­lektive und Grassroots-Akteur:innen ohne eigene Rechtsträgerstruktur
  • Junge ge­mein­nützige Or­ga­ni­sa­tionen mit för­der­re­le­vanten Pro­jekt­vor­haben und be­grenzter Verwaltungserfahrung
  • Start-Ups sowie for­schungs- und trans­fer­ori­en­tierte Akteur:innen mit Ent­wick­lungs- oder Umsetzungsbedarf
  • In­ter­na­tionale Ta­lente und Absolvent:innen mit in­no­va­tiven Vor­haben mit ge­sell­schaft­licher und so­zialer Wirkung

Leitung

Die In­sti­tuts­leitung liegt bei Monika Lentz. Sie ist Un­ter­neh­mens­be­ra­terin und Pro­zess­be­glei­terin mit lang­jäh­riger Er­fahrung in der Grün­dungs- und Pro­jekt­ent­wicklung, im Or­ga­ni­sa­ti­ons­aufbau sowie in der för­der­kon­formen Um­setzung ge­mein­wohl­ori­en­tierter Vor­haben.
Seit 2008 ar­beitet sie an der Schnitt­stelle von Ideen­ent­wicklung, Struk­tur­aufbau und ope­ra­tiver Um­setzung. In dieser Zeit ver­ant­wortete sie unter an­derem die Kon­zeption und Steuerung ge­för­derter Pro­jekte, die Haus­halts- und Res­sour­cen­planung, das Zu­wen­dungs- und Nach­weis­ma­nagement, das Con­trolling sowie den Aufbau und die Wei­ter­ent­wicklung ad­mi­nis­tra­tiver und or­ga­ni­sa­to­ri­scher Struk­turen in ge­mein­nüt­zigen Or­ga­ni­sa­tionen und pro­jekt­ba­sierten Kon­texten.
Ein wei­terer Schwer­punkt ihrer Arbeit liegt in der Be­gleitung von Team- und Ein­zel­grün­dungen sowie in der Ent­wicklung trag­fä­higer Projekt- und Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­turen – von der frühen Kon­zept­phase bis zur för­der­fä­higen Um­setzung und Ver­ste­tigung. Dabei ver­bindet sie be­triebs­wirt­schaft­liche, recht­liche und or­ga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gische Per­spek­tiven mit prak­ti­scher Pro­jekt­er­fahrung.
Monika Lentz ist Wirt­schafts­psy­cho­login (M.Sc.), Wirt­schafts­ju­ristin (LL.B.) sowie aus­ge­bildete Me­dia­torin, Trai­nerin und Coach. Neben ihrer Tä­tigkeit im IPI lehrt sie u. a. an der Hoch­schule für Öko­nomie und Ma­nagement (FOM) sowie an der Freien Uni­ver­sität Berlin. 

Ar­beits­ver­ständnis

Die Arbeit des IPI ist darauf aus­ge­richtet, frühe in­no­vative Pro­jekt­vor­haben mit ge­sell­schaft­licher und so­zialer Wirkung so zu struk­tu­rieren, dass sie im För­der­kontext um­ge­setzt werden können. Im Mit­tel­punkt stehen Pro­jekte, die in­haltlich be­reits ent­wi­ckelt sind, deren Initiator:innen jedoch trotz trag­fä­higer Kon­zepte bislang nicht die for­malen, or­ga­ni­sa­to­ri­schen oder in­sti­tu­tio­nellen Vor­aus­set­zungen er­füllen, die im För­der­kontext re­gel­mäßig vor­aus­ge­setzt werden.

Das IPI ver­bindet un­ter­neh­me­ri­sches Vor­gehen mit ge­mein­wohl­ori­en­tierten Zielen. Über die Ein­bindung in die Struktur der INA gGmbH schafft es die er­for­der­lichen Rah­men­be­din­gungen für An­trag­stellung, Pro­jekt­start und ad­mi­nis­trative Um­setzung. Ziel ist ein rea­lis­ti­scher, trag­fä­higer Ein­stieg in den För­der­kontext, der Pro­jekten er­mög­licht, zu starten, zu lernen und sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, statt an for­malen Hürden zu scheitern. Dieses Vor­gehen ent­spricht dem Profil der INA gGmbH: pro­fes­sionell, struk­tu­riert und um­set­zungs­ori­en­tiert – mit Freude daran, gute Ideen auf den Weg zu bringen und ihre Ver­wirk­li­chung or­ga­ni­sa­to­risch zu ermöglichen.