In Me­moriam

Wir trauern um 
Prof. Dr. Marie-Theres Albert

1948 – 2026

„In Me­moriam“
Prof. Dr. Marie-Theres Albert 

Wir trauern um unsere Ge­sell­schaf­terin, Kol­legin und Freundin -
Prof. Dr. Marie-Theres Albert (1948 – 2026).

Nachruf des In­stitute He­ritage Studies (IHS) der In­ter­na­tionale Aka­demie Berlin für in­no­vative Pä­da­gogik, Psy­cho­logie und Öko­nomie gGmbH:

Mit tiefer Dank­barkeit und großer Trauer ge­denkt das In­stitute He­ritage Studies seiner Grün­derin und lang­jäh­rigen Di­rek­torin Prof. Dr. Marie-Theres Albert. Ihre wis­sen­schaft­lichen Bei­träge, ihr in­sti­tu­tio­nelles Wirken und ihr vi­sio­näres Denken haben das Feld der He­ritage Studies ge­prägt und ihm welt­weite Re­sonanz verschafft.

Nach ihrem Studium und ihrer Pro­motion an der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Berlin wurde Marie-Theres Albert 1994 auf den Lehr­stuhl für In­ter­kul­tu­ra­lität an der Bran­den­bur­gi­schen Tech­ni­schen Uni­ver­sität Cottbus-Senf­tenberg be­rufen. Früh er­kannte sie, dass Kultur- und Na­turerbe neue, trans­dis­zi­plinäre An­sätze er­fordern. Die Eta­blierung des UNESCO­Lehr­stuhls He­ritage Studies im Jahr 2003 mar­kierte einen Mei­len­stein, der ihre in­ter­na­tionale An­er­kennung ein­drucksvoll belegte.

Nach ihrem Studium und ihrer Pro­motion an der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Berlin wurde Marie-Theres Albert 1994 auf den Lehr­stuhl für In­ter­kul­tu­ra­lität an der Bran­den­bur­gi­schen Tech­ni­schen Uni­ver­sität Cottbus-Senf­tenberg be­rufen. Früh er­kannte sie, dass Kultur- und Na­turerbe neue, trans­dis­zi­plinäre An­sätze er­fordern. Die Eta­blierung des UNESCO­Lehr­stuhls He­ritage Studies im Jahr 2003 mar­kierte einen Mei­len­stein, der ihre in­ter­na­tionale An­er­kennung ein­drucksvoll belegte.

Sie gründete und leitete den Mas­ter­stu­di­engang World He­ritage Studies sowie später das Pro­mo­ti­ons­pro­gramm in He­ritage Studies, die bis heute Wis­sen­schaft­le­rinnen und Wis­sen­schaftler aus aller Welt mit­ein­ander ver­netzen. Mit der Gründung des In­stitute He­ritage Studies schuf sie einen ein­zig­ar­tigen Raum, in dem sich For­schung, Lehre und in­ter­na­tionale Zu­sam­men­arbeit ent­falten konnten.

Marie-Theres Albert ver­stand He­ritage als einen dy­na­mi­schen ge­sell­schaft­lichen Prozess, ge­prägt von Ver­ant­wortung, Re­fle­xi­vität und Dialog. Un­er­müdlich setzte sie sich dafür ein, kul­tu­relle Vielfalt, so­ziale Ge­rech­tigkeit und nach­haltige Ent­wicklung mit­ein­ander zu ver­binden. Ihre Pu­bli­ka­tionen, Pro­jekte und in­ter­na­tio­nalen Part­ner­schaften spiegeln eine ethisch fun­dierte wis­sen­schaft­liche Haltung wider, die von En­ga­gement und mensch­licher Of­fenheit ge­tragen war.

Viele ihrer Stu­die­renden und Kol­le­ginnen und Kol­legen er­innern sich an ihre in­tel­lek­tuelle Groß­zü­gigkeit und ihre Fä­higkeit, Räume zu schaffen, in denen neue Ideen ent­stehen konnten. Ihr Ein­fluss lebt in den Men­schen fort, die sie in­spi­riert hat, ebenso wie in den In­sti­tu­tionen, die sie
auf­gebaut hat.

Das In­stitute He­ritage Studies würdigt eine Wis­sen­schaft­lerin, deren Wirkung weit über ihr Fach­gebiet hin­aus­reichte. Wir werden ihr Werk in ihrem Sinne mit großem Re­spekt und in Dank­barkeit fortführen.

ENGLISH VERSION:

With deep gra­titude and pro­found sadness, the In­stitute He­ritage Studies com­me­mo­rates its founder and long-standing di­rector Prof. Dr. Marie-Theres Albert. Her scho­larly con­tri­bu­tions, in­sti­tu­tional lea­dership, and vi­sionary thinking have shaped the field of He­ritage Studies and given it in­ter­na­tional resonance.

After com­pleting her studies and doc­torate at the Tech­nical Uni­versity of Berlin, Marie-Theres Albert was ap­pointed Chair of In­ter­cul­tural Studies at Bran­denburg Uni­versity of Tech­nology Cottbus-Senf­tenberg in 1994. Early on, she re­co­g­nised that cul­tural and na­tural he­ritage re­quired new, trans­di­sci­plinary ap­proaches. The es­tab­lishment of the UNESCO Chair in He­ritage Studies in 2003 marked a mi­le­stone that un­ders­cored her in­ter­na­tional standing.

She founded and di­rected the World He­ritage Studies Master’s pro­gramme and later the Ph.D. Pro­gramme in He­ritage Studies, both of which con­tinue to connect scholars from around the world. With the creation of the In­stitute He­ritage Studies, she es­tab­lished a unique space where re­search, tea­ching, and in­ter­na­tional col­la­bo­ration could flourish.

Marie-Theres Albert un­derstood he­ritage as a dy­namic social process shaped by re­spon­si­bility, re­fle­xivity, and dia­logue. She worked ti­re­lessly to link cul­tural di­versity, social ju­stice, and sus­tainable de­ve­lo­pment. Her pu­bli­ca­tions, pro­jects, and in­ter­na­tional part­ner­ships re­flect a scho­larly ethos grounded in de­di­cation and human openness.

Many of her stu­dents and col­le­agues re­member her for her in­tellectual ge­ne­rosity, and her ability to create spaces in which new ideas could emerge. Her in­fluence en­dures in the people she in­spired and in the in­sti­tu­tions she built.

The In­stitute He­ritage Studies ho­nours a scholar whose impact re­ached far beyond her di­sci­pline. We carry her legacy forward with deep re­spect and en­during appreciation.